Digitales Röntgen - weniger Strahlen

Digitales Röntgen ist auf dem Vormarsch: Keine langen Entwicklungszeiten, Röntgenbilder fast in Echtzeit auf dem Monitor, praktische Bildbearbeitung, automatische Archivierung, und das bei deutlich reduzierter Strahlendosis: Die Strahlenbelastung bei z.B. einer digitalen Panorama-Röntgenaufnahme ist geringer als die natürliche Strahlenbelastung, der man während eines 30-minütigen Fluges in 11.000 m Höhe ausgesetzt ist (ca. 30% weniger als bei einem modernen analogen Röntgengerät). Eventuelle Belichtungsfehler werden automatisch kompensiert. Zudem erfolgt die patientenbezogene Speicherung voll automatisch
Auch ökologisch macht das digitale Röntgen Sinn: Digitales Röntgen arbeitet ohne Chemie und ist daher in jeder Hinsicht eine saubere Sache. Das Reinigen von Filmentwicklern entfällt, die Gefahr falschen
Umgangs mit Chemikalien ist passé. So wird in unserer Praxis konsequent auf jede Menge Verbrauchsmüll und aggressive Chemie verzichtet.
Wir haben mit unserem neuen Panoramagerät auf die digitale Zukunft gesetzt und unsere Röntgenkartei komplett in unsere moderne Praxis-EDV integriert. Mit einem speziellen Programm können auch Bilder mit konstantem Vergrößerungsfaktor gemacht werden: So wird eine vernünftige Längenmessung des vorhandenen Knochenangebots für die Implantatplanung erst möglich.

 

Panorama-Röntgen
Um eine erfolgreiche Behandlung zu planen, ist eine umfassende Röntgen-Untersuchung unerläßlich. Allerdings wird beim Intraoral-
Röntgen nur ein kleiner Ausschnitt von höchstens drei Molaren erfaßt. Selbst der intraorale Röntgenstatus erfaßt keine Anomalien und Pathologien außerhalb des zahntragenden Kieferabschnitts. Nur eine Panorama-Übersichtsaufnahme gibt die nötige Sicherheit, denn sie zeigt alles auf einen Blick. Unser Panoramaröntgen arbeitet mit der Multipulstechnik: Dabei bleibt die Strahlung konstant hart. Das Resultat: gestochen scharfe Bilder bei niedriger Röntgendosis, denn im Vergleich zu konventionellen Halbwellen-Generatoren reduziert sich die Hautoberflächendosis um ca. 20 %. Dabei kann das Gerät in drei verschieneden Modi betrieben werden:
-
Die Standard-Panorama-Übersichtsaufnahme für die Basisuntersuchung und Behandlungsplanung.
- Die Panorama-Schichtaufnahme mit gleichmäßiger 1,25facher Vergrößerung in vertikaler Richtung. Besonders geeignet für
die Implantologie zur Ermittlung der vertikalen Knochendicke.
- Die Kiefergelenkaufnahme in habitueller Okklusion oder maximaler Mundöffnung zur Überprüfung von Positionsveränderungen
oder degenerativen und pathologischen Veränderungen des Kondylus.

Indikationen für die Untersuchung mit der Panorama-Schichtaufnahme
- Erstuntersuchung von Patienten aller Altersstufen.
- Abklärung der Ursache bei fehlenden Zähnen.
- Untersuchung von Syndromen und Systemerkrankungen.
- Untersuchung apikaler und parodontaler Läsionen.
- Abklärung von dentogenen Kieferhöhlenerkrankungen.
- Untersuchung von Kiefergelenksbeschwerden in habitueller Okklusion bei Malokklusionen
- und in maximaler Mundöffnung bei Funktionsstörungen.
- Abklärung von Gesichtsasymmetrien und Schwellungen.
- Bei Verdacht auf benignes oder malignes Tumorwachstum.
- Bei Frakturverdacht und Kiefertrauma.
- Vor und nach operativen Eingriffen in Kieferchirurgie und Implantologie mit Verlaufsdarstellung.
- Bei schlecht heilenden Extraktionswunden und Verdacht auf Osteomyelitis mit Verlaufsdarstellung.